Verschlafen greife ich auf mein Nachtkästchen und tapse nach meiner Brille. Denn ohne die würde ich, so verschlafen wie ich noch bin, sicher irgendwo dagegen laufen.

Wie sehr wünsche ich mir, auch mal ohne Brille aufstehen zu können. Das könnte ich natürlich, aber es wäre eher ein unscharfes Erlebnis. Denn ich habe -5 und -6 Dioptrien.

Einfach einmal aufstehen und sich um nichts Gedanken machen. Sich zu schminken ohne den Spiegel abschmusen zu müssen oder einfach mal ohne Brille scharf sehen, das wärs.

Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Natürlich habe ich über Lasern nachgedacht, aber ehrlich gesagt bin ich ein kleiner Schisser und gerade billig ist das ja auch nicht. Und erst der Gedanke daran, wenn da was schief läuft?

Also bleibe ich bei meiner Brille und bei meinen Kontaktlinsen. Beim ersten war es an der Zeit für eine neue. Und darum geht es heute auch in meinem Beitrag.

Die richtige Wahl der Brille

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Mein derzeitiges Modell ist von Hilfinger, eine schwarze Nerdbrille mit dünnen Gläsern. Extra verspiegelt, super leicht und perfekt für Leute wie mich, die die meiste Zeit des Tages vor dem Bildschirm verbringen.

Doch so super schön wie diese Brille auch ist, die Gläser sind es nicht mehr. Die Beschichtung ist schon verschwunden und tiefe Kratzer sind nicht mehr zu übersehen.

Höchste Zeit für eine neue Brille

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Beim Optiker meines Vertrauens, hatte ich die Qual der Wahl. Soll es wieder eine schwarze Nerdbrille werden? Oder diesmal etwas bunteres, rundes?

Die Wahl war wirklich nicht einfach. Denn eigentlich liebe ich meine derzeitige Brille.

Aber laut meiner Optikerin ist die jetzige zu breit für mein Gesicht und somit bräuchte unbedingt ein kleineres, schmäleres Modell. Gott sei Dank gibt es jetzt schon sehr viel Auswahl. Früher kamen nur einige Modelle in Frage, weil die Gläser je nach Stärke immer dicker wurden. Heutzutage kann man eine hohe Anzahl von Dioptrien schon in sehr dünne Gläser verpacken.

Ich probierte mich also durch die viele Modelle durch. Sogar eine „Harry Potter“ Brille wurde ausprobiert. Auch wenn die Optikerin und auch mein Lieblingsmensch davon überzeugt waren, konnte ich mich mit diesen Modell absolut nicht anfreunden.

So wurde es wieder eine eckige Variante. Eine schwarze. Allerdings ist meine neue Brille eine Spur kleiner und passt mir, laut Optikerin, viel besser.

Jetzt fehlte nur mehr die richtige Gläserauswahl. Da ich doch eine starke Fehlsichtigkeit habe, musste ich auf die Platin Variante zurückgreifen. Ok, es gibt also doch eine Einschränkung, aber zumindest nicht auf das Modell bezogen.

Nach einer Woche konnte ich mir endlich meine neue Brille abholen. Auch wenn sie sich nicht so sehr von der alten unterscheidet, muss ich mich definitiv noch daran gewöhnen.

Was meint ihr? Welche gefällt euch besser? Die alte oder die neue Brille?

Wer jetzt nicht mehr weiß wie denn die alte ausgesehen hat:

Alte Brille

– Natürlich kann ich ohne Brille sehen, nur weiß ich nicht genau was ich sehe –

Julia

1 Comment

  1. Hallo Miss Finnland, also mir geht es auch so. Wenn morgens der Wecker klingelt, muss ich erst die Brille aufsetzen um den Ausknopf beim Wecker finden zu können. Ja im laufe der zeit habe ich als Steuerberater auch so diverse Brillen ausprobiert. Eine Hilfiger hatte ich allerdings noch nicht, so sind die wohl auch eher für Frauen oder? Einige Mandanten haben mich auch gefragt, ob man den Brillenkauf von der Steuer absetzen könne. Das wäre natürlich super, denn dann könnte man auf Staatskosten sich ständig neue Brillen käuflich erwerben. Und tatsächlich – unter gewissen Umständen geht der Brillenkauf auf staatlichem Zuschuss. Allerdings nur unter gewissen Umständen. Im Allgemeinen lassen sich Brillen NICHT als Werbungskosten von der Steuer absetzen, sondern nur als außergewöhnliche Belastung. Absetzen kann man nur die Ausgaben, die über „zumutbare Belastung“ liegen. Ja so ist das in unser Steuerwelt. Liebe Grüße Michael Keulemann von der ASK Steuerberatung Hannover.

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