Einerseits liebe ich ihn, andererseits hasse ich ihn. Denn er verleiht mir ein gutes Gewissen, denn ich weiß, ich hab genug getan. Andererseits kann ich mich kaum ohne Schmerzen bewegen und jede Bewegung wird gut durchdacht.

Die Rede ist natürlich, wie ihr bestimmt schon im Titel erkennen konntet, vom Muskelkater.

Doch so unangenehm er auch sein mag, er gehört einfach dazu, wenn man nach längerer Zeit wieder mit dem Sport angefangen hat. Einige Dinge gibt es aber bei Muskelkater zu beachten.

Was sind die Do’s und Don’ts bei Muskelkater und was wirkt dagegen?

Do bei Muskelkater

Entspannung

Was gibt es besseres, als nach einem intensiven Training sich in der Badewanne zu entspannen? Eigentlich nichts Besseres. Aber nicht nur nach dem Training ist es besonders entspannend. Auch bei Muskelschmerz kann ein Bad helfen. Durch die Wärme werden die Muskeln besser durchblutet und entspannen sich dadurch besser.

Sauna

Gleich wie bei einem Schaumbad, hilft auch die Sauna die Muskeln zu entspannen. Ich liebe die Sauna, weil es zusätzlich noch das Immunsystem stärkt und mich so vor Erkältungen schützt.

Leichtes Training

Wer glaubt, ein Muskelkater ist die perfekte Ausrede um aufs Training zu verzichten, der irrt. Den ein leichtes Training, wie zb. Laufen oder Radfahren hilft den Muskeln sich zu entspannen.

Don’t bei Muskelkater

Dehnen

Man denkt eigentlich, dass ein Dehnen der Muskeln gegen einen Kater hilft. Leider bringt das genau gar nichts und die verspannten Muskeln können sich dadurch sogar noch verschlimmern.

Massagen

Durch das Kneten der Muskeln kann es zu Schäden in den Muskeln kommen. Gleich wie beim Dehnen kann es den Muskelkater verzögern und die Heilung verschlechtern.

Intensives Training der betroffenen Muskelpartie

„Übertrainieren“ ist keine Lösung für wirklich schlimmen Muskelkater. Dadurch kann es bei den betroffenen Muskelpartien zu schlimmen Muskelfaserrissen kommen. Lieber die Partie auslassen und abwarten bis sich der Muskel von selbst regeneriert hat.

Zu guter Letzt: Was hilft schnell gegen Muskelkater?

Es gibt einige Lebensmittel, die angeblich helfen sollen, den Muskelschmerz zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Ob es wirklich hilft, kann ich leider nicht beantworten. Vorenthalten möchte ich sie euch trotzdem nicht.

Kirschsaft soll entzündungshemmend wirken und Muskelschäden reduzieren. Die beste Wirkung erzielt man angeblich mit 2 Gläser pro Tag. 1x vor dem Training und einmal danach.

Ingwer soll ebenfalls die Durchblutung der Muskulatur fördern und somit soll man schneller wieder fürs nächste Workout fit werden.

Ein bis 2 Tassen Kaffee vor dem Training soll angeblich die Konzentrationsfähigkeit der Muskeln steigern und die Schmerzen lindern.

Wie geht ihr mit Muskelkater um? Gebt ihr euren Körper genug Zeit, um sich zu regenerieren?

Julia

19 Comments

  1. ein super Beitrag meine liebe Julia! ich muss ja auch zugeben, dass ich Muskelkater in der Regel mag – verleiht eben wirklich ein gutes Gefühl 😉

    aber ist nicht unbedingt gut für den sportlichen Erfolg! hab auch mal gehört, dass Kirschsaft trinken helfen soll, weil die Mikronährstoffe wohl gegen Entzündungen helfen :)

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  2. Das ist ja ein toller Beitrag, da werde ich mir einige Tipps merken.
    Zurzeit bin ich leider etwas Sportfaul.

    LG Jasmin

  3. Liebe Julia
    Ich kenne dieses Gefühl! Jeden Dienstag kann ich mich nach meinem Training vom Montag kaum mehr bewegen – trotzdem bin ich froh zu spüren was ich getan habe!
    Ich trainiere dann am Mittwoch, wenn der Muskelkater noch stark ist, nur so intensiv wie es meinem Körper gut tut. Merke ich nichts mehr vom Montag, trainiere ich normal. Der Muskelkater ist dann spätestens am Donnerstag verschwunden.

    alles Liebe
    <3 meli
    https://melslybeauty.wordpress.com/

  4. Hi, toller Beitrag. Ich muss mir auch mal wieder einen ordentlichen Muskelkater verschaffen.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  5. Muskelkater, da spürt man, dass man etwas getan hat. Glücklicherweise bekomme ich mit fortgeschrittenem Training kaum mehr Muskelkater, und wenn doch, dann weiß ich, dass ich etwas übertrieben habe. Entspannung und Wärme finde ich dann besonders angenehm.

  6. Muskelkater ist zumindest ein gutes Zeichen, dass man etwas geschafft hat. 😉 aber deinen Tipp finde ich wirklich toll. Werde ich mal ausprobieren. ♥️

  7. Der Artikel passt gerade so gut, da ich mit Muskelkater „herum humpele“ 😀 Ich mache dennoch Workout weiter, aber eben sanfter und für andere Muskelpartien. Oder eine Runde Yoga :)

    Liebe Grüße,
    Janine

  8. Nicht dehnen?? Hätt ich jetzt nicht gedacht. Auch das mit dem Kaffee vorher find ich interessant!

  9. Ah, super Tipps und kommt mir grade sehr gelegen. Ich fange nämlich grade mit dem Training nach langer Verletzung wieder an, das heißt der Muskelkater ist vorprogrammiert.
    Grundsätzlich finde ich es super wichtig, den Muskeln Zeit zur Regeneration zu geben. Übersäuerung ist nämlich doof.

    Liebe Grüße,
    Marilena
    http://marilenamueller.de/

  10. Danke für die tollen Tipps! Ich habe zwar nicht oft Muskelkater, aber wenn dann richtig. Ausruhen ist bei mir danach fast nie, aber die anderen Dinge waren mir noch nie sooooo bewusst weil ich mich nicht damit befasst habe.

  11. Danke für die Tipps – wieder etwas dazugelernt! Es ist bei mir schon wirklich lange her, als ich das letzte Mal Muskelkater hatte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht sportlich bin. 😉 Volle Entspannung half mir da aber auch immer am besten!

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

  12. Dank meiner neuen Sportroutine kommt mir dieser Beitrag wie gerufen. Danke für deine vielen Tipps, die kann ich gerade echt gut gebrauchen. :)

    Liebst, Daniela

  13. Toller Beitrag!
    Früher haben mich Muskelkater regelmäßig geplagt. Was mir dagegen wirklich geholfen hat, war Magnesium. Ich habe https://www.vitaminexpress.org/de/magnesium>auch gelesen, dass ein Magnesiummangel die häufigste Ursache bei Muskelkrämpfen ist. Was ich an deinem Beitrag besonders interessant finde, ist das mit dem Kaffee vor dem Training. Das finde ich sehr interessant!

    Grüße!

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