Heute gibt’s das langersehnte und oft gefragte Rezept des selbst gemachten Nutellas. Obwohl, meine Schoko-Nuss-Creme ähnelt sich nur dem Markenprodukt. Es ist ganz logisch, dass etwas selbstproduziertes nie so schmecken wird wie das gekaufte Produkt. Verzichten wir doch bei der Herstellung auf PALMÖL, Zusatzstoffe, Emulgatoren usw.

Aber auch wenn es am Anfang etwas anders schmeckt und die Konsistenz nicht so flüssig ist, ist es definitiv gesünder und hat den Vorteil, dass man weiß was es enthält. Und es ist ruckzuck gemacht.

Vegane Schoko-Nuss-Creme

Vegane Schoko-Nuss-Creme

Du brauchst
  • 250 ganze Haselnüsse
  • 6 – 7 EL Kokosöl (flüssig)
  • 3 EL Backkakao sowie 3 EL Agavendicksaft
  • 100g vegane Schokolade
  • 1 TL Zimt und 1 TL Vanilleextrakt (nach belieben)

Außerdem…

  • einen leistungsstarken Mixer. Meinen findet ihr hier: http://amzn.to/2oolARZ*
  • ein Backrohr sowie Backblech
  • ein verschließbares Glas
Los geht’s…
  1. Das Backrohr auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Haselnüsse auf ein Backblech geben und für etwa 10 – 15 Minuten rösten lassen.
  2. Die gerösteten Haselnüsse jetzt unbedingt GANZ auskühlen lassen. Sie müssen wirklich kalt sein, sonst könnte es sein, dass es nicht funktioniert. Am besten gelingt das über Nacht.
  3. Jetzt wird’s laut: Die abgekühlten Nüsse in den Mixer geben und los mixen. Immer darauf achten, dass das Gerät selbst und die Masse nicht zu heiß wird. Solltet ihr das Gefühl haben, es wird zu heiß, einfach eine Pause machen.
  4. Nach kurzer Zeit entsteht eine etwas körnigere Maße. Nein, das ist noch nicht das Ergebnis. Wir sind erst bei der Halbzeit.
  5. Rührt mit einer Teigspachtel immer wieder um, denn die Maße setzt sich auch immer wieder an den Wänden fest. Es sieht oft so aus, als wäre es schon eine gebundene Maße, doch das ist nicht der Fall.
  6. Währenddessen der Mixer auf Hochtouren läuft, wird die Schokolade geschmolzen. Entweder in der Mikrowelle oder über einem Wasserbad. Die Schokolade dafür in eine Schüssel geben und zusätzlich 1 TL Kokosöl dazugeben.
  7. Zurück zur Nuss-Creme: Jetzt sollte Öl aus den Nüssen austreten und es entsteht immer mehr eine etwas flüssigere Maße. Ist das der Fall, ist es Zeit für die weiteren Zutaten.
  8. Zuerst geben wir 3 EL Kokosöl dazu und mixen durch. Die Maße wird immer flüssiger und es sieht immer mehr nach Creme aus.
  9. Nun folgen Kakao, Zimt und Vanilleextrakt. Vergesst nicht nach dem durch mixen, auch die Wände mit der Teigspachtel runterzuspachteln.
  10. Damit die Creme jetzt auch noch etwas süßer wird, fehlt nur mehr der Agavendicksaft. Nach der Zugabe wird die Maße wieder etwas fester. Keine Sorge, das macht überhaupt nichts. Wir beheben das Problem mit 2 EL Kokosöl.
  11. Zum Schluss fehlt nur mehr unsere Schokolade. Immerhin soll es ja eine Schoko-Nuss-Creme werden. Lasst es ruhig etwas länger laufen, damit wieder eine cremige Maße entsteht.
  12. Sollte es immer noch zu fest sein, kann immer noch Kokosöl hinzugefügt werden, bis es die bevorzugte Konsistenz erreicht hat.
  13. Die fertige Schoko-Nuss-Creme in einen verschließbaren Behälter geben und nicht in den Kühlschrank stellen.

Vegane Schoko-Nuss-Creme

Julia

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12 Comments

  1. na wenn diese geniale Schoko-Creme nicht nach einem absoluten Erfolgsrezept für das Sonntagsfrühstück schreit 😀
    deine Schoki schaut wirklich super aus meine Liebe und natürlich finde ich es mega cool, dass das Rezept vegan ist!

    bei der Gelegenheit fällt mir auch direkt ein: hast du bei solchen Rezepten mit (öligen) Nüssen auch das Problem, dass sich das Öl absetzt? und wenn ja, was machst du dagegen?

    hab noch ein tolles Wochenende und liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    • Ich glaube, dass kann man nicht verhindern. Das ist ganz normal weil es eben keine Zusatzstoffe enthält. Einfach einmal durchrühren und genießen 😊

  2. Danke für das Rezept. Das werd ich gleich mal probieren, die gekauften veganen Nutellas finde ich alle nicht so den wahnsinn da sind die selbst gemachten viel besser =)

  3. Hey Julia,

    cooles Rezept. Ich musste aber grade erst etwas über mich schmunzeln, weil ich nicht wusste was ein Backrohr sein sollte. Bei uns sagt man Backofen und ich musste dann erst googlen 😀
    Welches Kokosöl benutzt du? Meins ist immer so fest, sodass ich es fast aus dem Glas abschaben muss.
    Hast du ein Gefühl dafür, wie lange das Ergebnis haldbar ist?

    Danke für den Beitrag 🙂

    Gruß und noch ein schönes Wochenende.
    Henrik
    http://www.fernweh-koch.de

    • Ups Sorry. Ja bei uns sagt man auch Backrohr. 🙂

      Ich verwende ein natives Kokosöl. Grundsätzlich mache ich das Öl immer zuerst warm und verwende es in flüssiger Form. Sollte ich noch ergänzen 🙂

  4. Ich bin nicht vegan, aber Deine Nusscreme hört sich wirklich interessant an liebe Julia. Nutella mag ich eh nicht und versuche auch so auf zu viel Zucker zu verzichten, so dass ich Deine Variante gerne mal ausprobieren werde.

  5. Hmmmm allein schon beim Anblick des Fotos läuft mir das Wasser im Mund zusammen 😀 Ich war auch mal eine Zeit lang vegan und habe da auch wirklich viel selbst gemacht. Vielen Dank für das tolle Rezept!

    Liebe Grüße
    Carry

  6. Hallo zu später Stunde,
    da läuft mir ja das Wasser im Munde zusammen! Muss ich unbedingt ausprobieren – Danke!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße,
    Verena

  7. Als ich so deine Blog durchstöbert habe ist die mir sofort ins Auge gefallen. Die sieht ja mal extrem lecker aus und wäre echt mal eine Alternative zu unserer „Nutella“ . Mal schauen ob meine beiden Jungs die mögen. tolles Rezept 😉
    Liebe grüße Nadine

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