Pro Kopf produziert ein Österreicher 601 kg Müll pro Jahr! 601 KILOGRAMM! Stellt euch das einmal vor. Das ist, wenn man wirklich mal genauer darüber nachdenkt, wirklich schockierend. Findet ihr nicht auch?

Ich selbst zähle leider auch zu den Menschen die immer noch viel zu viel Müll produziert. Und eigentlich will ich das vermeiden. Nur wie? Was muss ich tun, um die Menge der Müllproduktion zu vermindern?

Alles ist in Plastik verpackt! Wirklich alles!

Es wird einem nicht leicht gemacht. Denn, wenn man so in den Supermarkt schaut, ist wirklich alles verpackt in Plastik oder anderen nicht recycelbaren Materialien. Angefangen von geschälten Obst bis hin zu Milch, extra abgepackten Wurst oder Dinge wie Zahnpasta oder Shampoo.

Und als wäre das nicht genug, gibt es für das Obst noch Obstsackerl, die, wie könnte es anders sein, aus Plastik sind. An der Kassa dasselbe, man hat keine Tasche dabei, man greift zum Plastiksackerl, obwohl es eine aus Papier ebenfalls geben würde.

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Es ist Zeit umzudenken

Wenn man also so nachdenkt, ist es wirklich nicht einfach seinen Müll zu verringern. Aber es geht, wenn man wirklich will.

Denn ich muss die Wurst nicht abgepackt schon fertig aufgeschnitten kaufen. Man kann ja an der Theke Wurst kaufen und alles zumindest in ein „Papier“ einwickeln lassen. Klar, man hat dann immer noch Müll, aber nicht mehr soviel wie vorher.

Aber nicht nur ich sollte beginnen bewusster einzukaufen, auch die Händler sollten ihre Verpackung überdenken.

Ist es notwendig, dass Firmen ihr Müsli in einen Karton liefern aber das eigentliche Müsli extra in einem Plastik nochmals verpackt ist?

Ist es notwendig, die Milch in Tetra Pak anzubieten? Kann man die nicht früher in einer Glasflasche verkaufen? Wann hat man das eingestellt und vor allem warum?

Muss man Plastiksackerl bei Obst oder an der Kasse anbieten? Brauchen wir die wirklich?

Muss das Mineralwasser in einer Plastikflasche sein? Oder ist es den Leuten wirklich zu mühsam die Glasflaschen zurückzubringen?

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Die Leute setzen sich soviel für Tierschutz, Flüchtlingshilfe, Krebshilfe usw. ein aber irgendwie vergessen wir das wichtigste, unsere Welt und unsere Umwelt! Denn irgendwann beginnen wir in Müll zu ersticken und die Welt wird das nicht mehr solange mitmachen.

Und wenn es nur ein kleiner Teil ist auf den man verzichtet, es wäre ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung.

Update: Die EU hat gestern ein Zeichen gesetzt, ein kleines, aber ein Zeichen. Sie wollen ein Gesetz beschließen, welches in Zukunft Wattestäbchen, Plastikbesteck oder auch Trinkhalme verbietet.

3 Comments

  1. Nachhaltigkeit ist jetzt aktueller und wichtiger denn je! Gut dass du nochmal drauf aufmerksam machst. Auch ich könnte natürlich noch viel weniger Müll produzieren. Aber wir kaufen alles ein ohne groß drüber nachzudenken…

    Liebe Grüße
    Britta von http://www.fulltime-mami.blogspot.com

  2. Pingback: Nachhaltig einkaufen - So klappts! - MissFinnland

  3. Liebe Julia

    Du hast das so gut geschrieben, das regt wirklich zum nachdenken an! Wow!

    Ja, ich habe es auch in den Medien gelesen, was die EU vorhat und wir müssen was ändern, so kann es nicht weiter gehen, auch ich muss mich an den Ohren nehmen! ;oD

    Danke Dir für Deinen tollen Bericht!

    Hab einen schönen Tag!

    xoxo
    Jacqueline

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