Zu Hause einen eigenen Gemüsegarten besitzen und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften? Was gibt es besseres? Wer jetzt an große Arbeit denkt und wühlen im Dreck, dem sei gleich gesagt: „Das ist alles nur halb so schlimm“.

Zuschauen wie es wächst

Zuschauen wie es wächst

Letzte Woche haben wir unser Gemüsebeet angepflanzt. Angefangen von gefühlten 10 verschiedenen Tomatenpflanzen, Paprika, Gurke und andere Köstlichkeiten. Viele davon haben wir schon im Topf gekauft und mussten sie somit nur mehr einsetzen. Andere wiederum, sowie zb. Radieschen oder auch Kohlrabi, hatten wir nur als Saat.

Das ist wie gesagt, eine Woche her und schön langsam tut sich etwas. Vor allem die Radieschen wachsen unheimlich schnell und sprießen aus der Erde.

Es ist einfach erstaunlich zu sehen, wie schnell das geht. Es mag kitschig klingen, aber irgendwie gibt es mir ein wolliges Gefühl zu wissen, das ich es selbst „angebaut“ habe.

Immer griffbereit & frisch genießen

Griffbereit

Ein weiterer Vorteil eines eigenen Gartens ist definitiv, dass man sein angepflanztes Gemüse immer griffbereit hat. Schnell Tomaten und Paprika ernten für einen frischen Salat oder einfach so naschen. Einfach köstlich.

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Gemüsegarten

Zu guter Letzt, der positivste Effekt: Es spart Geld und ihr produziert keinen Plastikmüll. Denn das meiste Gemüse ist in unnötiges Plastik verpackt.

Kleines Rechenbeispiel:
Ein 350g Tasse mit Bio Cherrytomaten kosten aufgerundet 2 €.
Im Vergleich: Ein Aussaat Säckchen mit zb. Crispino F1 kostet aufgerundet 5 €. Das mag vielleicht auf den ersten Blick teuer wirken, aber es entstehen in etwa 4 – 5 Tomatenpflanzen und diese tragen durchschnittlich 20 – 25g Fruchtgewicht.

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Natürlich mag es für den ein oder anderen einfacher sein, ins Regal zu greifen und sich sein Gemüse oder auch Obst zu kaufen. Doch gerade Tomatenpflanzen können bei der richtigen Handhabung im Winter, mehrjährig sein. Somit hat man auch noch das nächste Jahr frisches Gemüse im Garten.

Wer jetzt keinen Garten besitzt, muss ebenfalls nicht darauf verzichten. Denn gewisse Gemüsesorten eigenen sich auch für den Topf und können somit gut in der Wohnung angepflanzt werden.

Julia

23 Comments

  1. Ich bin so gar kein Gartenmensch. dazu kommt das hier vieles gar nicht wächst, so sind Tomaten hier im Freiland gar nicht möglich und auch viele andere Sachen. ich wünsche euch dann grüne Daumen für euren Garten und ganz viel ertrag und Freude und wenig Schnecken und andere nervigen Dinge.

    Lg aus Norwegen
    ina

  2. Ach was bin ich neidisch! Das Maximum was ich aus der kleinen Stadtwohnung hier heraus holen kann, sind selbst gezogene Kräuterchen im Topf. Und selbst die leben mit meinem schwarzen Daumen des Todes eher auf gefährlichem Boden. Ich kann daher nur träumen wie die eigenen Tomaten schmecken. Ich wünsche dir daher ganz viel Freude an dem eigenen Gemüse, das wird bestimmt großartig!

    Toastige Grüße
    Eden von toastenstein.com

  3. Ich will auch unbedingt mal einen Garten haben, in dem ich eigenes Obst und Gemüse anpflanzen kann. Ich verstehe dein wohliges Gefühl eigenes Gemüse zu essen absolut, denn was gibt es schon besseres? Du hast mich jetzt voll dazu motiviert es wenigstens mal mit Tomaten zu versuchen :) Die kann man ja, wie du auch schon gesagt hast, in der Wohnung anpflanzen. Danke für den Tipp :)

  4. Ich habe immer frische Kräuter auf dem Balkon. Vor allem Schnittlauch ist unkaputtbar. Und wächst schneller nach als man es essen kann. Letztes Jahr hatte ich auch Tomaten, aber da wir nur sehr wenig Platz haben, verzichte ich dieses Jahr darauf. Aber am liebsten hätte ich ja auch einen eigenen Garten…

  5. Oh ja. dieses Jahr sind „nützliche“ Topfpflanzen bei uns auch sehr angesagt. Leider haben wir weder Balkon noch Garten. Aber dafür eine kleine Hydrokultur. Und einige Pflanzen wie Petersilie und Dill habe ich auch schon umgepflanzt. Ich fand es früher schon schön als wir noch einen Garten hatten alles Mögliche selbst anzupflanzen. Das macht nicht nur Spaß, sondern schmeckt auch super und man spart Geld. Das Beste ist, du weißt wo es her kommt.

    Liebe Grüße Dany ❤ von danyalacarte.de

  6. cooler Beitrag meine Liebe! Deine Argumente haben mich überzeugt.
    Selbst lege ich nicht so gerne Hand an im Garten, meine Eltern führen ihn aber mit grosser Leidenschaft. & weil mein Vater sich nicht mehr gut ducken kann, mussten jetzt Hochbeete her. Wir haben Salat, Kartoffeln, Zucceti, Erdbeeren, Tomaten und und und..
    meine Mutter guckt zum Kräuterbeet. Meine Favoriten ist die Minze für frischen Eistee oder Cocktails und natürlich die Beeren, die esse ich immer gleich beim abpflücken.
    alles liebe, meli
    https://melslybeauty.wordpress.com/

  7. meine liebe Julia,
    da werde ich glatt neidisch!!! ich liebe den Gemüsegarten bei meinen Eltern ja auch so sehr … in den Sommermonaten gibt es dort immer Saltae und Gemüse, Kräuter, alles was man für eine leichte Sommerküche haben möchte! sogar Kartoffeln!

    ich habe bei mir zwar einen schönen großen Balkon, auf dem man so einiges anbauen könnte, aber meinen Daumen ist sowas von schwarz :/

    ich bräuchte mal einen Crash-Kurs, wie man Pflanzen am Leben hält 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  8. Liebe Julia,
    Gemüse, das man selbst anbaut, erntet und verwendet ist einfach genial. Ich habe leider keinen Garten, arbeite aber gerade daran, ein perfektes Beet für die Wohnung zu bekommen. Da freue ich mich schon sehr darauf!
    Liebe Grüße,
    Ina

  9. Liebe Julia,

    wie recht du hast! Ich habe den Luxus eines eigenen und riesigen Gartens! Wir haben viele Obstbäume und ich liebe es mein eigenes Gemüse anzubauen. Meine Kinder sind auch ganz begeistert beim „Garteln“ und das Schönste ist dann natürlich das Ernten.

    Sonnige Grüße
    Verena

  10. zuschauen wie es wächst… finde ich toll. das fand ich bei meinen tomaten auch toll und war richtig stolz drauf 🙂
    danke für deinen beitrag, du hast mich inspiriert, heuer wieder ein bisschen auf dem balkon zu pflanzen – garten hab ich leider nicht ^^
    lg petra

  11. Ich finde das super!! Haben leider aktuell noch keinen eigenen Garten dafür züchte und pflege ich mein Hochbeet! 🙂

    Liebe Grüße,
    Verena von whoismocca.com und thepawsometyroleans.com

  12. Ein großer Garten hat schon was. Da kann man sich nach Lust und Laune betätigen und anpflanzen, was man selbst besonders gerne mag. Auf meiner Terrasse ist leider nicht viel Platz, da haben wir nur ein paar kleine Dinge angepflanzt. Aber im Garten meiner Eltern ist Platz genug, und meine kleine Tochter liebt es, mit der Großmutter im Garten zu arbeiten und den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Und sie dann zu essen! 😉

  13. Guten Morgen!

    Ich habe am Samstag auch schon das Beet für dieses Jahr vorbereitet und habe die Himbeeren und Brombeeren in ihre Schranken liebevoll verwiesen. Ich freue mich auf die Gartensaison 2018 und auf leckeres Obst und Gemüse – selbst gehegt und gepflegt!

    Liebe Grüße,
    Verena

  14. Ich hätte so gerne einen Garten. Leider ist er mir nicht gegönnt. Meine Schwiegereltern hatten einen riesigen Schrebergarten, das war so toll! Leider sind die Zeiten vorbei.

    Lieben Gruß, Bea.

  15. Ich habe leider keinen Garten und um meinen Balkon fit zu machen, bin ich zu faul. Ich nutzen ihn eh nicht. Aber ich habe einen Blumenkasten mit Pfefferminze – da gibt es immer frischen Pfefferminztee 🙂

    Viele liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

  16. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, daher kenne ich es nicht anders. Wir hatten locker 250qm Gemüsebeet und rund 20 Obstbäume. Ein Leben ohne eigenes Gemüse kann ich mir kaum vorstellen. Die Vorteile überwiegen einfach so sehr, wie du auch toll zusammengefasst hast.
    Ganz liebe Grüße
    Kathrin

  17. Seit ich einen Imker kenne, weiß ich ein wenig mehr über Bienen. Unter anderem, dass sie Tomatenpollen lieben. Tomaten gehören vielleicht nicht zu den Frühblühern in unseren Gefilden. Aber ein offenes Gewächshaus an sonnigen Tagen bedeutet zweierlei. Ein “All You Can Collect” für die Bienen und reiche Ernte für den Menschen.

  18. Oh ich vermissen den Garten meiner Eltern und meiner Großeltern so sehr. Hier in Berlin ist es schwer, selbst etwas anzubauen, dabei schmecken die meisten Gemüsearten aus dem Garten, viel besser als gekaufte. Hätte ich meine Arbeitskollegin nicht, die mich ab und zu mit frischen Tomaten oder Salat versorgt, so hätte ich noch viel schlimmeres Heimweh. Ich liebte die Gartenarbeit, alles umgraben, einsähen und gießen, bis es soweit ist zu ernten. Da ist ein Topf leider keine gute Alternative finde ich.

    Seit zwei Wochen gibt es bei uns aber eine Stadtfarm, dort wird von Montag bis Freitag Gemüse verkauft, das dort auch angebaut wird, alles ungespritzt und ich Bioqualität. Ich denke dort werde ich nun öfter sein und meine Sachen einkaufen.

    Liebe Grüße
    Sarah

  19. Hallo Julia,

    ein schöner Artikel, denn ich liebe das Gärtnern auch unglaublich 🙂 Es macht einfach einen Riesenspaß und man weiß zudem genau, wo Obst + Gemüse herkommen. Und ich finde ja, dass Gartenarbeit fast schon etwas meditatives hat… 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Lisa

  20. Ich war eigentlich nie ein großer Gartenfan, weshalb wir bei uns im Haus auch nur eine kleine Rasenfläche (und dafür den Pool) haben… Allerdings wohnt meine Oma nebenan und hat einen riesengroßen Gemüse- und Obstgarten, da kann ich im Sommer jederzeit rübergehen und mir frische Sachen stibitzen – das ist absoluter Luxus 🙂

    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

    • ja das ist wahrlich ein Luxus! Bei uns wohnt auch die Schwiegermutter gleich nebenan, aber ich bin dann doch eher der Typ „unabhängig“

  21. Liebe Julia,

    ich bin in einem Haus mit Garten aufgewachsen.
    Es ist einfach ein wunderbares Gefühl, dass man nur ein paar Schritte gehen muss, um Erdbeeren zu naschen, oder sich frische Tomaten und Äpfel zu besorgen. Das kann ich so nur bestätigen.
    Ich vermisse das total, wo ich jetzt in einer Wohnung lebe. Aber nach meinem Umzug möchte ich es auch mal mit dem Balkon versuchen… Das ist zwar nicht ganz ein Ersatz für einen Garten, aber immerhin ein Anfang.

    Liebe Grüße
    Ramona

  22. Pingback: Viime Kuu April: Good things take time! - MissFinnland

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