Die einen benötigen ihn, um wach zu werden. Die anderen sprechen ihm eine gesundheitsschädigende Wirkung zu. Die Rede ist vom Kaffee, einem Getränk, um das sich viele Mythen ranken. Was ist dran an ihnen? Der nachfolgende Artikel klärt auf.

    • Mythos: Kaffee schädigt die Gesundheit
      Kaffee war früher teuer und daher den besser situierten Bevölkerungsgruppen vorbehalten. Wer nur wenig Geld besaß, griff auf Alternativen zurück. Beispielsweise stellte man einen Kaffeeersatz aus Lupinen, Eicheln oder aus Zichorie her. Der schmeckte zwar anders und enthielt kein Koffein. Das Getränk besaß jedoch eine ähnliche Färbung und ließ sich heiß trinken. Um den Verzicht auf richtigen Kaffee nicht mit der finanziellen Situation rechtfertigen zu müssen, wurde im Volk die Behauptung verbreitet, dass Kaffee die Gesundheit schädige. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. So enthält Kaffee zahlreiche wichtige Nährstoffe, außerdem kann regelmäßiger Kaffeegenuss das Krebsrisiko senken.
    • Mythos: Kaffeegenuss führt zu Bluthochdruck
      Menschen, die unter einem Bluthochdruck litten, wurde früher der Genuss von Kaffee untersagt. Man ging davon aus, dass das Koffein den Blutdruck weiter ansteigen ließe. Tatsächlich ist es so, dass nach dem Kaffeetrinken der Blutdruck steigt. Dies geschieht jedoch nur kurzzeitig. Dann sinkt er wieder auf die üblichen Werte. Einen dauerhaften Bluthochdruck kann der Kaffee nur erzeugen, wenn er in Massen getrunken wird.
    • Mythos: Kaffee entzieht dem Körper Wasser
      Bis vor einigen Jahren glaubte man, dass Kaffee dem Körper Wasser entziehe. Um den Mindestbedarf an Flüssigkeit zu decken, wurde empfohlen, mit jeder Tasse Kaffee ein zusätzliches Glas Wasser aufzunehmen. Dieser Mythos ist falsch. Kaffee zählt ebenso zu den Flüssigkeiten, die der Körper aufnimmt wie andere Getränke. Dass er bei einigen Menschen harntreibend wirkt, steht mit dieser Behauptung nicht im Zusammenhang.
    • Mythos: Kaffee schädigt die Nerven
      Dem im Kaffee enthaltenen Koffein wurde lange Zeit nachgesagt, dass es nervös mache und die Nerven schädige. Das Gegenteil ist der Fall. Kaffee wirkt sich positiv auf die neurologischen Prozesse im Körper aus. Er stimuliert das Gehirn und fördert die Denkleistung. Inzwischen gehen Wissenschaftler sogar davon aus, dass ein angemessener regelmäßiger Kaffeegenuss vor Erkrankungen wie Parkinson und Demenz schützen kann.
    • Mythos: Kaffee macht schlank
      Die im Kaffee enthaltenen Wirkstoffe regen den Stoffwechsel an. Aufgrund der verbesserten Verdauung kann regelmäßiger Kaffeegenuss tatsächlich unterstützend beim Abnehmen angewendet werden. Nähere Informationen zu dem Thema findest du auf FitUndGesund.at.
    • Mythos: Kaffee schadet dem Ungeborenen
      Schwangeren wurde schon früher vom Kaffeegenuss abgeraten. Im Grunde schadet er dem Ungeborenen nicht. Allerdings können die Wirkstoffe des Kaffees in seltenen Fällen eine vorzeitige Wehentätigkeit und somit das Risiko einer Frühgeburt provozieren. In der Schwangerschaft sollte Kaffee nur in Maßen genossen werden.
    • Mythos: Kalter Kaffee macht schön
      Über diesen Mythos lässt sich genauso wie über die Definition von Schönheit streiten. Auf der einen Seite existieren keine Belege dafür, dass irgendwelche Wirkstoffe im Kaffee das Aussehen verbessern. Auf der anderen Seite kann man davon ausgehen, dass man sich nach dem Genuss eines Kaffees zufriedener fühlt. Zufriedene Menschen besitzen eine bessere Ausstrahlung.

Waren euch alle Mythen bekannt oder war etwas neues dabei?

Lg,
eure Jules

1 Comment

  1. Interessanter Beitrag!

    Hast du die Infos recherchiert oder dich vll beruflich damit auseinandergesetzt?
    Ist das alles nicht eine Frage der Menge? Ich denke ein paar Tassen Kaffee können nicht schaden, aber es gibt ja Menschen die trinken davon UNMENGEN – oder?

    Liebe Grüße
    Elena

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