Nun ist es passiert, meine #MissFinnlandChallenge ist nach 5 Woche gescheitert. 3 Wochen hätten mir noch gefehlt um ans Ziel zu gelangen. Dabei ist absolut nichts verwerfliches zu scheitern. Oder?

Anhaltende Knieprobleme

Leider plagen mich seit letzter Woche Knieprobleme. Es sind jetzt keine Schmerzen die mich umbringen oder die mich nicht mehr laufen lassen können, aber sie sind da. Und da ich generell ein paar Knieprobleme habe (Jägerhutpatella und Patellahochstand) möchte ich es nicht zu überstrapazieren. Vor allem, weil das schmerzende Knie auch das operierte ist.

Auch echte Fitnessblogger sind demotiviert!

Echte Fitnessblogger würden wohl nie darüber schreiben. Sie berichten euch nur, wie sie jeden Tag trainiert haben, wie sie immer trainieren und wie sie sich gesund ernähren. Aber sind wir uns ehrlich. Glaubt ihr das wirklich?

Natürlich gibt es die top disziplinierten Fitnessfreaks, die jeden Brokkoli abwiegen und aufschreiben. Aber will man so leben?

Demotivation gehört zum Leben dazu und wir Menschen brauchen auch mal eine Auszeit. Eine Auszeit vom ewig selben Trott. Denn nur so können wir danach wieder voll motiviert an die Sache rangehen.

Vinkii:
5 Tipps für mehr Motivation im Alltag
Nach 15 Jahren wieder auf Inline Skates
Photo by A. Zuhri on Unsplash

Auch wenn ich jetzt nicht mehr meine Workouts von Fitnessblender absolviere, heißt das nicht, dass ich nicht sportlich aktiv bin.

Vergangene Woche stand ich nach über 15 Jahren wieder auf Inline Skates. Und was soll ich sagen? Das Gleichgewicht hat in den letzten Jahren ziemlich gelitten.

Das mag einerseits bestimmt auch an meinem Schlaganfall liegen, aber auch daran, dass ich in den letzten Jahren ängstlicher geworden bin. Waren früher Bergabfahrten überhaupt kein Problem, muss ich mich jetzt wirklich überwinden runterzufahren.

Aber abgesehen davon, bin ich davon überzeugt, dass ich nach einer gewissen Zeit auf den Skates wieder den Mut gefunden habe und auch schneller bergab fahren werde. Ich muss nur üben.

Vinkii:
Diagnose: Kleinhirninsult
Es ist ok zu scheitern

Es ist also vollkommen OK mal zu scheitern und es ist auch gar nichts Verwerfliches daran. Es kann nicht immer alles nach Plan laufen und das ist gut so.

Grämt euch nicht, wenn ihr euer Ziel nicht gleich erreicht, es gibt immer einen anderen Weg. Und vielleicht tut euch ein Abstand von den ganzen Dingen auch gut, um gestärkt zurückzukommen.

17 Comments

  1. Ohje, das ist wirklich schade. Dennoch ist es natürlich Ok zu Scheitern, so wie du es schon im letzten Absatz sagst. Wenn dir deine Knie Probleme bereiten, dann solltest du dir wirklich eine kleine Auszeit nehmen. Man kann das Vorhaben ja auch nochmal in Angriff nehmen, wenn es einem wieder gut geht, oder? 🙂

    Liebe Grüße

    Sarah

  2. meine liebe Julia, zu allererst mal empfinde ich es als Außenstehende gar nicht als Scheitern, wenn du deine Challenge aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musstest, aber dennoch einen Ausgleich dazu gesucht und gefunden hast …

    ich finde es aber auch richtig toll, dass du das zum Anlass nimmst und einfach mal auspackst, denn ich bin da absolut deiner Meinung: niemand möchte Scheitern und noch weniger wird das öffentlich gemacht! total unathentisch finde ich! danke daher also für deine Offenheit und das gute Beispielsein 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  3. Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Das muss man nicht unbedingt als Scheitern sehen. Ich finde es schön, wie du darüber berichtest. Besonders der letzte Absatz hilft mir auch etwas 🙂

  4. Geeeeh, ich finde nicht mal, dass du das ganze als „scheitern“ bezeichnen solltest – das war immerhin eine Challenge, die du übrigens unfassbar gut gemeistert hast… 8 Wochen sind einfach viel viel viel zu lang für so etwas & realistisch einfach nicht machbar!
    Freu dich lieber daran, was du alles geschafft hast, das war wirklich hammergut!!

    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

  5. Ich finde es klasse, dass du auch vom scheitern berichtest. Wobei du ja auch eine Menge geschafft hast und daher ist scheitern vielleicht nicht ganz die richtige Umschreibung – also finde ich. Es ist auf jeden Fall schade, dass du die Challenge nicht zu ende bringen konntest, aber die Gesundheit geht auf jeden Fall vor. Knieprobleme sind einfach ein sehr guter Grund um sportlich etwas kürzer zu treten, besonders wenn es eh schon lädiert ist.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

  6. Dein offener und ehrlicher Artikel gefällt mir sehr gut! Es sollte viel mehr von solchen realistischen Beiträgen geben. Danke dafür! Und du hast ganz Recht: Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und sollte immer an erster Stelle stehen! Ich finde, du hast alles richtig gemacht!

    Alles Liebe,
    Corinna

  7. Liebe Julia,

    ich glaube, scheitern ist hier das falsche Wort. Du bist doch nicht gescheitert. Du hast auf deinen Körper gehört und der hat dir gesagt, was er gerade nicht so gut gebrauchen kann. Und du hast dich ja auch nicht postwendend mit einer Tüte Chips auf die Couch gesetzt, sondern dich direkt an etwas anderem probiert. Und ich hab mich auf Inlinern noch nie gerne Berge runter getraut…bin eher so Kategorie großer Schisser 😀

    Liebe Grüße
    Vicoria

    • Dank dir meine Liebe!

      Früher war ich da wirklich gut drinnen und bin täglich gefahren. Hoffe ich bin bald wieder besser. – Die Tüte Chips hab ich mir gestern gegönnt ^^ 🙂

  8. Ich finde es gar nicht schlimm, das es nicht so geklappt hat wie gewünscht. Ich meine du hast es immerhin versucht und allein das ist schon Gold wert. Man darf nur nie komplett aufgeben 🙂 aber das machst du ja nicht wie ich sehe ♥ einfach nach dem Motto: hinfallen, aufstehen, krönchen richten.

  9. Da bin ich völlig deiner Meinung. Man kann nicht jeden Tag super Motiviert und happy sein. Es gibt Tage an denen man melancholisch ist und keine Lust hat irgendwas zu machen. Ist völlig natürlich. Mich regen diese Fitnessblogger auch immer auf die nur die schönen Sachen in ihrem Leben zeigen und sagen sie seien authentisch. Da kommt mir die Galle hoch wenn ich sowas höre.
    Du musst das so sehen, dass du es schon sehr weit gebracht hast. Chapeau dafür. Einige oder sogar viele hätten nach ein oder zwei Tagen schon aufgegeben.

    Liebe Grüße,
    Mimi von https://blog.mimislogical.com/

  10. Hallo Julia, ich bin voll und ganz bei dir! Es ist nichts verwerfliches und schlimmes, wenn man mal etwas nicht schafft. Das gehört dazu. Und ich finde es toll, wenn man auch mal dazu stehen kann, denn das Leben ist nicht nur Friede Freude Eierkuchen. Ausserdem ist es auch ein Erfolg nach 15 Jahren wieder auf Rollerblades zu stehen.
    Glg Karolina von https://Kardiaserena.at

  11. Liebe Julia,
    erstmal möchte ich dir sagen, dass du deine Sache richtig klasse gemacht hast. Ich würde auch, so wie die anderen hier, nicht vom Scheitern sprechen. Das hattest du ja nicht in der Hand. Ich bin noch nie mit den Inline Skates bergab gefahren.
    Liebe Grüße, Selda.

  12. Liebe Julia,

    eine feine Einstellung hast du da 🙂 Ich sehe das genau so! Und toll, dass du dazu stehst. Wie du schon sagst – die meisten würden es wahrscheinlich gar nicht erst zugeben!
    Und früher bin ich übrigens auch täglich auf Inlinern unterwegs gewesen. Ich glaube, ich suche meine alten Teile mal wieder raus und versuche mich auch nochmal 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.vintage-diary.com

  13. Als „gescheitert“ würde ich das jetzt nicht betrachten. Du hast einfach auf gesundheitliche Zeichen geachtet und daraus deine Konsequenzen gezogen. Ist doch okay!
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  14. Pingback: Viime Kuu Mai: Bier, Interviews und Aufreger des Monats - MissFinnland

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