Kennt ihr die Leute die verzweifelt versuchen jemand zu sein, der sie offensichtlich nicht sind? Die sich verstellen, um so vielen wie möglich zu gefallen? Nur weil sie Angst davor haben was andere sonst über einen denken könnten?

Wir sind so damit beschäftigt es allen recht machen zu wollen, das wir auf uns selbst vergessen. Wir vergessen, dass es nicht wichtig ist was andere Leute über uns denken. Viel wichtiger ist es, was wir selbst von uns denken und ob wir glücklich sind.

Dass was du denkst, ziehst du auch an

Jede Meinung, jede Äußerung von anderen wird auf die Waagschale gelegt. Man stellt sich selbst die Frage „Stimmt das wirklich?“

Der ganze Tag wird damit verbracht, es jedem und allen Recht zu machen. Man verstellt sich nur, um der einen Person zu gefallen. Doch ist es das was man auch selbst will? Macht es selbst einen glücklich? Ist es deine Persönlichkeit?

Versucht positiv zu denken, versucht selbst zu sein. Es ist euer Leben, ihr müsst mit euch glücklich sein. Und wenn ihr positiv durchs Leben geht, werdet ihr schnell merken, dass ihr weniger angreifbar seid. Denn so wie du dich gibst, so wie du durchs Leben schreitest, so wirst du wahrgenommen.

Es ist deren Problem

Gerade in der Schulzeit war ich mit Mobbing und Hass tagtäglich konfrontiert. Am Ende des Tages fragte ich mich, was ich denn anders machen könnte, um mehr gemocht zu werden, um akzeptiert zu werden. Neue Kleidung, Make Up, andere Hobbys, deren Hobbys und Interessen. Und wisst ihr was? Es hat nichts gebracht. Ich wurde nicht akzeptiert. Im Gegenzug hab ich mich eigentlich nur verstellt und meine Persönlichkeit unterdrückt.

In den meisten Fällen haben nämlich die Leute kein Problem mit dir, sondern mit sich selbst. Sie probieren nur, in dem sie andere respektlos behandeln, von ihren eigenen Problemen abzulenken.

Vinkii:
Schönheitsideale und Selbstbewusstsein
Man hat nur das eine Leben

Ja ja die alte Floskel, die dennoch so wahr ist. Man verschwendet viel zu viel Zeit es allen Recht machen zu wollen und vergisst dabei ganz auf sich selbst. Denn das Leben kann von einem Tag auf den anderen vorbei sein. Würde man seine Lebenszeit damit verbringen, seine Träume zu verwirklichen und Ziele zu verfolgen, hätte man gar keine Zeit mehr sich über andere Dinge zu ärgern. Denn im Endeffekt ist es reine Nervenverschwendung sich darüber Gedanken zu machen, was andere über einen denken.

Man kann nicht jeden mögen

Es ist nun mal so, man kann eben nicht jeden mögen. Wir alle kennen diese Personen die man schon beim ersten Aufeinandertreffen nicht riechen kann. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. In der Pubertät kompensieren das die meisten mit Mobbing, im Erwachsenenalter sollte man damit doch etwas anders umgehen.

Dennoch versucht man oft genau die Leute zu beeindrucken die einen offensichtlich nicht mögen.

Ich persönlich versuche mit jedem so gut es geht auszukommen, denn man weiß nie was man von einem Mal brauchen kann. Dennoch heißt das nicht, dass ich ihn deswegen mag. Ich behandle Leute nur so, wie ich auch behandelt werden möchte: Respektvoll.

Vinkii:
#CoffeeTalk: How to love yourself!
Sei du selbst!

Die letzte und wichtigste Regel!

Verstelle dich nicht, lebe dein Leben so wie du es willst. Lasse Leute nicht deine Nerven verschwenden, denen du es offensichtlich sowieso nicht recht machen kannst. Verbanne negative Energie aus deinem Umfeld.

Jeder Mensch sollte dich so akzeptieren wie du bist und dich nicht verändern wollen. Andernfalls ist es er nicht wert auch nur ein Teil deines Lebens zu sein.

14 Comments

  1. Liebe Julia,
    ein so wichtiges Thema. Wir kreieren unsere Realität. Das ist so cool, macht aber vielen Menschen an. Dein Artikel trägt dazu bei das zu ändern. Bist Du bei der kostenlosen Heal summit 2018 dabei? Wenn nicht, kannst Du Dich hier anmelden: http://upvir.al/ref/Xv15489359/
    Alles Liebe
    Annette

  2. Ein sehr schöner und ehrlicher Beitrag!
    Ich finde es auch wichtig man selbst zu sein.
    Wenn man sich verstellt, macht man sich selbst nur unglücklich.
    Ich habe deshalb auch schon einige Freunde aus meinem Leben ausgeladen.
    Und es war die bessere Entscheidung.

    Herzliche Grüße,
    Michelle von The Road Most Traveled

  3. liebe Julia,
    ich kann mir bei dir gar nicht vorstellen, dass Du mal gemobbt wurdest! du gehst so selbstsicher durchs Leben!
    es stimmt schon, dass man sich nicht verstellen sollte. Aber es schadet trotzdem nie, an seinen eigenen guten Seiten zu arbeiten.
    viele Gruesse
    Wioleta von http://www.busymama.de

    • Danke! Aber das musste ich erst lernen! 🙂

      Klar, sollte man immer an seinen guten Seiten arbeiten. Allerdings sollte man es für sich selbst tun und eben nicht für jemand anderen nur um zu gefallen.

      Alles Liebe

  4. Liebe Julia,

    vielen Dank für diesen wunderbaren Blogartikel. Ich kann Dir hierbei rund um zustimmen, denn es ist so wichtig sein eigenen Ding zu machen und sich dabei nicht beirren lassen… es ist eben der ganz eigene Weg und da sollte man sich
    nicht reinfuschen lassen.

    Hab einen tollen Tag,
    Elisa

  5. Das Thema hatte ich in meiner Jugend auch. ich hab nie verstanden warum gerade ich das Ziel der Negativitäten war, doch auch durch diese „ich wills allen recht machen“ versetzt man sich automatisch unbewusst in eine Opferrolle, die die anderen dann nur allzu gerne auskosten.
    Erst nachdem ich endlich „ich“ wurde, ging auch das Mobbing zurück. Man strahlt einfach mehr Selbstbewusstsein aus, wenn man sich nicht immerzu verstellt und das merken andere.
    Liebe grüße,
    Tama ❤

  6. Sehr guter Post! Ich habe auch erst mit zunehmenden Alter gelernt, dass ich es nicht allen recht machen kann oder muss. Und dass man, um glücklich zu sein, man selbst sein muss. Wie du so schön sagst, man hat nur das eine Leben. Respektvoller Umgang ist natürlich wichtig, auch wenn man jemanden nicht mag.

    Liebe Grüße,
    Diana

  7. meine liebe Julia, natürlich kenne ich auch ich diese Menschen und ich glaube sogar, dass wie so eine gewisse Spur davon v.a. in unserer Jugend selber an uns haben … die meisten legen das aber ab und dann ist gut 😉

    schlimm finde ich aber auch, die Menschen, die andere Menschen ändern wollen. weil ihnen irgendwas nicht passt oder, oder, oder … man sollte sie Menschen aber einfach so nehmen wie sind, finde ich. mit all ihren Macken und möglicherweise auch „Fehlern“ 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

  8. Hach was für ein schöner und motivierender Beitrag! Du hast absolut Recht. Ich habe letztens einen tollen Spruch gelesen der irgedwie so ging:
    Tu Dinge wie du sie tun möchtest denn die Leute werden so oder so darüber urteilen.
    Den fand ich echt gut und es ist tatsächlich so. Also einfach machen!
    Liebe Grüße
    Nadine von tantedine.de

  9. Sehr wichtiger und guter Beitrag.
    Als ich jünger war, wollte ich unbedingt überall dazugehören und es allen recht machen. Das hat aber eher weniger gut funktioniert und ich war einfach nur unglücklich. Irgendwann hat sich aber ein Schalter in meinem Kopf umgelegt und ich dachte mir „Egal, mach dein eigenes Ding. Wer dich mag, mag dich und alle anderen sind eigentlich nicht so wichtig“. Seitdem geht es mir soviel besser 🙂

    Viele liebe Grüße Anni von https://hydrogenperoxid.net

  10. Mir ging es in der Jugend genauso, es war echt schwer! Und mittlerweile wollen eher die anderen mit mir befreundet sein. Ich habe lange gebraucht zu merken, dass das Verstellen nichts nützt und man auch diese Maske nicht aufrecht erhalten kann.

    Jeder ist Unique und warum so sein wie die anderen? Die gibt es doch schon.

    Lieben Gruß, Bea.

  11. Liebe Julia,

    ein wunderbarer Beitrag. Ich liebe Harmonie und versuche es deswegen auch immer allen recht zu machen. Das ist super anstrengen und nervt mich selbst auch immer – aber so bin ich halt irgendwie. Allerdings habe ich aufgehört jedem gefallen zu wollen – das Problem hatte ich suuuuper lang. Mittlerweile ist’s mir egal, was andere über mich denken und ob sie mich mögen – ich kann da gut drüber hinweg gucken. Ich bin wie ich bin 🙂

    Liebste Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

  12. Ich kann dir nur zustimmen. Bis vor 2 Jahren hat sich mein Leben auch nur darum gedreht es allen recht zu machen. Was (logischerweise) auch extrem ausgenutzt wurde. Ich war die auf die jeder zählen konnte und die immer gesprungen ist. Dann hat’s irgendwann Klick gemacht und ich habe gelernt nein zu sagen. Jetzt hab ich nur noch die Hälfte der Freunde (weil ich ja so arrogant bin und mal nein sage ^^) und bin so glücklich wie noch nie .)

Write A Comment

Pin It Blogheim.at Logo